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East of Paradise  .  Regie Lech Kowalski
04.11.2006, um 20:00 Uhr 11.11.2006, um 17:30 Uhr
Regie Lech Kowalski
Land Frankreich/USA
Jahr 2005
Dauer 110 Minuten
Format 35mm
Farbe Farbe
Sprache OF
Produktion "Agat Films & Extinkt Films In association with ARTE France ?La lucarne? and YLE teema"
Kamera Lech Kowalski, Mark Brady
Ton Emmanuel Soland
Schnitt Lech Kowalski
Verleih

"Extinkt Films

www.extinkt.com

kingoutlaw@noos.fr"


Auszeichnungen

"[Best film in the orizzonti official section of the 62nd Venice film festival]

[Best documentary of the 62nd Venice film festival from Doc/it

(association of italian documentary filmmakers) ]

[Best documentary director in cinemex FICCO in Mexico]"



Inhalt

"Zu Beginn des Films erz?hlt die Mutter des Filmemachers Lech Kowalski von ihrer Deportation in ein sowjetisches Arbeitslager in Nordrussland zu Beginn des Zweiten Weltkrieges. Nach ihrer Entlassung musste sie sich ohne feste Bleibe durchschlagen. Sie erlebte Hunger, K?lte und Typhus, aber auch unerwartet Solidarit?t. Komisches und Tragisches lagen in ihrem Leben dicht beieinander. Beim ?berwinden der Strapazen half ihr vor allem ihr unb?ndiger ?berlebenswille. Der Filmemacher Lech Kowalski antwortet auf diesen ersch?tternden Bericht seiner Mutter mit einer Zeitreise in den New Yorker Underground der 70er und 80er Jahre. Seine sensiblen Beobachtungen von Armen, Outlaws und Unterdr?ckten sind getragen von einem tiefen Misstrauen gegen?ber jeder Form von Macht. Indem er einen zeitlichen wie r?umlichen Bogen von Russland w?hrend des Zweiten Weltkrieges bis zum heutigen Amerika schl?gt, will Kowalski wissen, was ihn zum Sohn, zum Mann und zum Filmregisseur gemacht hat.

 

Regisseur Lech Kowalski nutzt in ""East of Paradise"" erstmals Rohmaterial seiner fr?heren Filme ""Gringo"", ""Walter and Cutie"" und ""DOA - Dead on Arrival"", einem Kult-Dokumentarfilm ?ber eine Tournee der Sex Pistols. Nach ""The Boot Factory"" (2000) und ""On Hitlers Highway"" (2003) bildet ""East of Paradise"" den letzten Teil und H?hepunkt von Lech Kowalskis Trilogie ""Die Kunst des ?berlebens"". Lech Kowalski zur Entstehung seines Dokumentarfilmes: ""Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde Maria Werla in Polen verhaftet und in ein sowjetisches Arbeitslager nach Nordrussland deportiert. Sie teilte dieses Schicksal mit Tausenden von Landsleuten. Ich erinnere mich daran, obwohl ich damals noch gar nicht geboren war. Was meine Mutter damals erlitt, hat mich tief gepr?gt. Ich machte Rebellion und Protest zu meiner pers?nlichen Lebensform in den USA. In allen meinen Filmen schuf ich mir eine Outsider-Identit?t und setzte mich mit Menschen auseinander, die wie ich am Rande der Gesellschaft leben. 'Warum willst du mich jetzt filmen?', fragte mich meine Mutter. Ich wusste nicht, was ich ihr antworten sollte, verstand es selbst noch nicht einmal richtig. Eigentlich wollte ich eine Wirklichkeit ausloten, von der aus ich eine sanfte Rache ?ben konnte. Ich wollte der Welt meine verr?ckten Filme entgegenschleudern und herausschreien, dass es meiner Mutter und mir gelungen ist zu ?berleben. 'East of Paradise' ist ein Diptychon, in dem zwei Menschen mehrere Geschichten erz?hlen, die sich letzten Endes als eine einzige erweisen.""